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Gedanken zum Tag

Man o man ich sags euch, in den letzten Tagen bekomme ich kaum was geregelt. Mein Zeitmanagement funktionierte in den letzten Monaten wirklich richtig gut. Aber diese Woche komm ich nicht klar. Alles ist wirr und unorganisiert. Das wiederum produziert diese gehetzte Gefühl und beschwert Gewicht des Gewissens in anbetracht der unerledigten Dinge. Gut positiv an der Sache ist, dass man sich enorm erleichtert fühlt wenn man dann mal was geregelt bekommen hat.

Jedenfalls will ich dem ganzen auf den Grund gehen! Warum bin ich im Moment so chaotisch? Ja gut okay das ist eindeutig ein Teil von mir, aber ich hab immer die Kurve bekommen. Vielleicht liegt es daran, dass ich nen Plan hatte und der dann von meiner Umwelt sowas von aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Kleines Beipsiel: Mein Reitlehrer sagt: ja okay Mittwoch halb drei. Und ich sag noch: Denk aber bitte dran, ich muss noch arbeiten. Er: Ja ja kein Problem. Wer steht im Stall und wartet weil der Reitlehrer beim Hairstylisten ist? Richtig,  ich! Hier sei kurz bemerkt dass ich in dieser Woche ganze 6 mal versetzt wurde. ( Kurze Notiz an alle die mich versetzt haben: einmal ist okay aber nicht STÄNDIG!!! Ich bin ein ungeduldiger Mensch der es hasst zu warten auf was auch immer. Außerdem bekommt mein Ego davon einen gewaltigen Knacks und nen Therapeuten kann ich mir nicht leisten! )

Víelleicht liegt es aber auch an dem ganzen Regen der letzten Tage, dass macht mich schlapp. Ich will Sonne! Falls dass einer von euch einrichten kann, wäre dass ein Traum.

Oder es liegt daran dass ich meiner Uni mal wieder ne kleine Finanzspritze zukommen ließ. Schlappe 700 € und die ‚**?§%%$&% wissen nicht was sie damit machen sollen. Das schafft ein Gefühl der Unzufriedenheit und außerdem bedeutet es, dass ich in den nächsten Wochen nicht shoppen gehen kann, was ein Zustand ist der sich meiner Meinung nach schon viel zu lange eingestellt hat. Ich will SCHUHE und BÜCHER und MUSIK und und und

Ich suche also weiter nach dem Grund, eleminiere ihn, poliere mein Ego auf und freue mich dass ich endlich mal wieder was geschrieben hab. Es scheint aufwärts zu gehn.

Weitermachen.

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Drei Tage wach in Brüssel

Mittwoch 14.01.2009: Ich begebe mich am Nachmittag zu Hauptbahnhof (Eschweiler) und mache mich auf den Weg nach Brüssel. Naja zunächst nach Aachen um da Linda, Steffi und Derya zu treffen. Der Rest meiner Uni Gruppe erwartet uns im ICE. Der Zug hat natürlich verspätung, klar, aber als der dann endlich da war und wir einstiegen, sollte etwas beginnen, mit dem wir alle nicht rechneten.

Ich verstaute also mein Gepäck und dachte noch, och schauste mal was die anderen so machen. Zack, schau ich zuerstmal auf die Fotos von Giulia Siegel. Die Silikoncamp Heulsuse hat sich ja noch schnell vorm Duschungel für den Playboy ausgezogen… gut das ist ein weites Feld…auf den Schock das erste Bier! Und es sollte nicht das letzte bleiben.

Wie im Flug verging die Zeit, ssssssssssssst ankunft in Brüssel midi. U-Bahn Ticket für drei Tage gekauft und ab zum Hotel. Hotel Astrid gegenüber vom „Kosmetik“- Studio Venusia. Ach super! Nach ner entspannten Stadtführung (ich wollte jedes zweite Haus haben) waren wir in Brüssels Literaten Kaffee Nummer 1 wo ich mir erstmal einen surrealistischen Caffee russe gönnte. Weil man ja aber von son nem kleinen Caffee Russe nicht satt wird, haben wir dann beschlossen zum Thai zu gehen. Brüsseller Spezialitäten wären auch abgwegig gewesen. enn das Bier schon Le Mort Subite (der schnelle Tod) heißt…

Der Thais gab uns dann Nahrung, nett von denen.  Was nun? Die Nacht war einfach noch zu jung um ins Hotel zu gehen. Wir mussten aber nicht lange nach der passenden Beschäftigung suchen. Die Lösung sollte der Irish Pub sein. Naja n pub halt, n paar Bierchen, entspannt den Abend ausklingen lassen. Super. NEIN! Weit gefehlt. Wir kamen an , der laden war voll und verwandelte sich innerhalb von Sekunden in einen unglaublich tollen Club. Wir tranken, wir tanzten und dann war es morgen. Schlafen hat sich auch echt kaum gelohnt… kann man dann auch vernachlässigen.

Donnerstag 15.01. zweiter Tag, nächster morgen. Frühstück um sieben. Super! Nach 5 super schnellen Tassen Kaffee gings zur europäischen Kommission und anschließend ins EU Parlament. Unglaublich spannend, aber das ist ein anderer Post.

Mittags: Vortrag eines Lobbyisten und ein Besuch in der NRW Landesvertretung. Angenehm. Die Landesvertretung ist im übrigen recht schlicht. Wenn man das mal mit der bayrischen landesvertretung vergleicht. Ich sach nur little Neuschwanstein.. Du ahnst et ja nicht.

Nach unzähligen Portionen Pommes und den ein oder anderen alkoholhaltigen Kaltgetränk hab ich mich dann auch mal kurz aufs Ohr gelegt. Ich dachte : juhuuuu schlafen! Jetzt!? Jetzt vielleicht???? Gut dann nicht.

Also wieder losziehen, was essen, was trinken, daneben sitzen wenn dem Dozenten die Kamera geklaut wird, essen, trinken und dann viel zu betrunken, viel zu müde und leicht heiser zurück ins Hotel. Schlafen soll toll sein hab ich gelesen. Hat dann auch nur zwei Stunden gedauert bis ich endlich eingeschlafen bin…

Nächter Tag, letzter Tag, Besuch bei Evonik Industries. Die haben in Brüssel ein Büro um sich aktiv an der Gesetztesentwicklung zu beteiligen. Das war eher enttäuschend. Also mal ganz davon abgesehen, dass der Stoff aus dem Evonik fast alles herstellt (Reifen, Diätmittel, Pestizide) weiß und sehr feinkrönig ist, wie Backpulver oder so, machen die Angestellten da aber auch keinen so tollen Eindruck. Vielleicht hat auch das was mit dem weißen pulver zu tun. Aber auch dass ist ein weitesFeld. Nur eins. Evonik Mitarbeiter: Wir legen großen Wert auf die Umweltverträglichkeit unserer Produkte. Ich fragte: Und arbeiten sie auch mit den Büros der verschiedenen Umweltorganisationen zusammen. Lassen sie sich beraten? Mitarbeiter: Nein da kooperieren wir nicht. Naja…kleiner Tipp: mal die Firmengeschichte lesen…

Den Rest des Tages haben wir dann die örtlichen Kaffees getestet. Hmmm

Brüssel ist eine unglaublich schöne Stadt, von der ich unbedingt mehr sehen will. Wirklich wirklich schön!Die Stadt hat sehr viel Charme und ist eine Mischung aus Amsterdam und London mit einer kleinen prise weiß ich noch nicht. Außerdem hab ich wahnsinnig viel gelernt.

NOCHMAL!

Wieviel kosten meine Sünden?

Gerade hab ich bei Cartoongesellschaft einen link zum Sündentest entdeckt… ich hab den dann auch mal gemacht und musste leider feststellen dass meine Sünden 1158,42€ wert sind… oh man… aber wenigstens hab ich die Gewissheit, dass ich dabei nicht alleine bin. Und übrigens, laut Statistik begehen die Männer viel mehr Sünden als die Frauen… aber das war ja im Grunde klar;-) Ich fänds lustig wenn ihr den Test mal macht und natürlich will ich wissen wie teuer eure Sünden sind!

Live Selbstmord

Gestern Abend las ich folgenden tweet: „Teenager commits suicide live online while 1500 people watch Video Stream„. Zuerst dachte ich, es sei ein schlechter Scherz. Wer würde denn so weit gehen? Selbstmord, während jeder der will dabei zuschaut? Ich folgte dem angebenen Link und musste schockiert feststellen das es tatsächlich so passiert ist. Der 19 Jahre alte Abraham Biggs nahm am vergangenen Mittwoch, vor laufender Webcam, Tabletten. Er legte sich auf sein Bett und ca. 1500 Leute haben ihm via „lifecasting“ dabei zugesehen. Im Grunde unverantwortlich. Viele Zuschauer dachten es handle sich um einen Stunt, einen Scherz. Sie nahmen es nicht ernst, im Gegenteil, sie ermutigten ihn noch zu der Tat. Nur einer der Zuschauer alamierte letztlich die Polizei, die das Zimmer des jungen Mannes stürmte. Auch dies ist noch zu sehen, danach endet der Stream. Helfen konnten ihm die Polizisten nicht mehr. Abraham Biggs ist tot. Betroffenheit, auch in dem Forum, in dem er zuvor seinen Selbstmord angekündigt hat. Für mich fühlt sich das absurd und unglaublich an. Der 19-Jährige hatte zuvor eine Notiz hinterlassen, in der er seine Tat begründet. Er habe alle enttäuscht, er liebe ein Mädchen das zu gut für ihn sei. Schockierend genug. Doch ist dieser Fall nicht der Erste. Spiegel Online schreibt dazu unter anderem:

Der tragische Fall ist bei weitem nicht der erste seiner Art. Suizidverabredungen und Quasi-live-Dokumentationen echter Suizide gab es, seit Onlineforen Ende der achtziger Jahre erstmals populär wurden. Bereits 2003 gab es in den USA einen ersten Live-Selbstmord in einem multimedialen Chat-Forum, auch hier wurden Webcam-Bilder verbreitet. Im März 2007 erhängte sich ein 42 Jahre alter Brite vor laufender Webcam. In allen Fällen soll es Ermutigungen, Provokationen, aber auch Versuche der Zeugen gegeben haben, die Selbstmörder von ihrem Vorhaben abzubringen.

Das Viedeo wurde von den Website Betreibern umgehend gelöscht.

Ich bin geschockt. Vermutlich bin ich zu naiv, weil ich sowas nicht begreifen kann. Wenn das tatsächlich so ist bin ich fast schon froh darüber.

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Na jetzt aber

Vor einigen Monaten habe ich den Ersten „Blog“ Versuch gestartet. War nicht so gut! Aber in den letzten Wochen kam mir ungefähr 10000 Mal, bei verschiedensten Gelegenheiten der Gedanke: ich sollte bloggen! Und nun, nachdem ich mich in twitter verliebt hab aber zu oft feststellen muss, das ich im Grunde viel mehr sagen möchte, ist eines klar: ich will bloggen! Gesagt getan! Da bin ich also! Ich möchte Gedanken teilen und anregen, Inspirieren und neugierig machen, aber auch angeregt werden, neues erfahren, Impulse geben und annehmen. Manchmal auch einfach nur über die Absurditäten des Alltags berichten. Also: Willkommen Willkommen!

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