Wieviel kosten meine Sünden?

Gerade hab ich bei Cartoongesellschaft einen link zum Sündentest entdeckt… ich hab den dann auch mal gemacht und musste leider feststellen dass meine Sünden 1158,42€ wert sind… oh man… aber wenigstens hab ich die Gewissheit, dass ich dabei nicht alleine bin. Und übrigens, laut Statistik begehen die Männer viel mehr Sünden als die Frauen… aber das war ja im Grunde klar;-) Ich fänds lustig wenn ihr den Test mal macht und natürlich will ich wissen wie teuer eure Sünden sind!

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Jetzt mal EHRLICH!

Gestern Morgen dachte ich kurz, dass der Tag absolut doof werden wird. Aber plötzlich die Erleuchtung: Ich hab doch in der Hand wie der Tag werden soll. Also hab ich beschlossen, dass ich-bin-absolut-ehrlich-zu-mir-selber Tag wird. Nicht immer angenehm weil ich mich mit meinen Fehlern und Schwächen auseinander setzten muss. Manche Dinge an mir nerven mich echt manchmal. Diese zum Beispiel:

  • Dass ich mich ständig zu moppich fühle. Nervt tierisch. Ist aber normal hab ich gelesen.
  • Oder dass ich mir ständig viel zu viele Gedanken mache, alles mögliche in meinem wirren Köpfchen 100 Mal durchkaue. Nervt manchmal.
  • Dass ich dumme Menschen nur schwer ertragen kann. Ich meine, etwas nicht zu wissen, ist vollkomen in Ordnung. Mit ein wenig Glück ist man neugierig und bereit zu lernen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Mit dummen Menschen meine ich die, die einfach soziale Idioten sind. Rücksichtslose Vollpfosten, Menschen die einfach nicht von hier bis da denken können und denen man alles 1000 Mal erklären kann und sie es trotzdem nicht kapieren. (Das kann an einem Selbst liegen aber das ist meistens nicht der Fall). Diese meiner Eigenschaften nervt mein Umfeld. Aber das ist okay. Einer muss den Job ja machen.
  • Dass ich mir immer alles so zu Herzen nehme. So viele Dinge gehen mir soooo nah. Schlimmbimm manchmal.
  • Ich bin ein Chaot! Wo ist nochmal?? Hast Du mein…? PAAAANIK . Nervt mein Umfeld machnmal wahnsinnig!
  • Machnmal vergesse ich mich zu melden… SORRY AN DIESER STELLE!

Es gab bei dieser kleinen Selbstreflektion auch ein paar sehr positive Erkenntnisse.

Zum Beispiel diese:

  • Für jeden meiner Freunde würde ich mitten in der Nacht durchs ganze Land fahren um zu helfen.
  • Ich bin eine gute Beobachterin. Ich kann mir Kleinigkeiten gut merken und sie fallen mir schnell auf.
  • Im Grunde bin ich nett. Klar ich motz manchmal rum. Okay, ich verfluche auch oft den ein oder anderen und denk : Kannst Du nicht mit etwas giftigem oder hoch explosivem spielen? Wie Schlangengift und TNT? Aber am Ende bin ich wieder auf Schmusekurs.
  • Ich bin nicht nachtragend!
  • Wenn ich an etwas mein Herz verliere, dann richtig!
  • Ich bin viel entspannter geworden, ohne meine Leidenschaft zu verlieren. Super!
  • Ich bin ein Schöngeist. Das Problem ist, dass ich dafür ab und zu auch mal die Arbeit liegen lasse… Okay öfter!

Es gibt bestimmt noch jede Menge auf der ein oder anderen Seite. Ich denke es ist gut ab und zu Inne zu halten und- wie eine sehr weise Frau zu sagen pflegt- auf sich zu schauen. Was hat sich verändert? Was ist gleich geblieben? Was soll sich ändern? Und dann die Konsequenzen zu ziehen.

Und sie erzählte ihr wurde die Erlaubnis ausgesprochen, sich anderen zuzumuten. Das erlaube ich mir. Man muss mutig sein und auch mal zugeben können, dass man ein Feigling ist.

Ich bin eine Zumutung. Ich schreibe meinen Freunden die Fähigkeit zu, mich ertragen zu können, mich aushalten zu können, mich zu mögen und manchen mute ich zu, mich zu lieben.Ich mute ihnen auch zu, die  Dinge die von mir kommen, anzunehmen. Die halten das schon aus. Die sind nämlich toll. 😉

Ich packe meine Mobilitätstasche…

„Ich packe meine Mobilitätstasche, und darin nehme ich mit…“ – im Grunde viel zu viel! Aber ich brauch das alles. Wirklich!

ich packe meine Mobilitätstasche...

„Eines Tages hast du echt Haltungsschäden!“- „Aber ich brauch da ALLES! Ehrlich!“. Diesen Dialog führe ich fast täglich. Meistens folgt dann noch “ Und bist Du Dir sicher dass Du die Tasche mitnehmen willst?“  „JA bin ich“! Und auch immer wieder muss ich mich fragen lassen: “ Was schleppst Du da eigentlich alles mit?“ Kann ich euch sagen ganz einfach. Also wenn ich mich auf mache in mein Wohnheim, nehme ich im Durchschnitt 3 Taschen mit. Manchmal auch nur 2. Da wären Gigi Lu, Coco Deluxe ( beide haben einen eigenen Song!) und noch ein Rucksackund. Also Coco Deluxe ist meine Handtasche, darin bedinden sich diverse Kleinigkeiten wie Geld, Kalender, Notizblock, Lippenbalsam, meine Schlüssel, eine Nagelfeile, Sonnenbrille, Kaugummis, Parfüm und Kopfschmerztabletten, Händewaschen für Unterwegs, Nasenspray und Taschntücher. Im Sommer kommt noch Sonnenschutz dazu. Oh und fast vergessen aber fast schon am wichtigsten, das goldene Kalb- mein Handy! ( und das Zweithandy).Nicht zu vergessen: meine Kamera, die Schnitte.

In Gigi ist der ganz Uni kram, Bücher, Stifte, Block, der Laptop ( nie ohne das Noteböckchen obwohl ein kleines handliches  für Unterwegs schon echt der Kracher wäre!) und natürlich das Akkuladekabelding. Immer was zu trinken und Kaugummi. Ach ja und Kleingeld für den Kaffeeautomaten.

In meinen Rucksack packe ich meine Klamotten, DVDs, Kram fürs Bad, Handtücher, Schuhe… ein zwei Kleinigkeiten. Ich gebe zu, es ist etwas viel, aber ich brauch das wirklich ehrlich alles! Echt jetzt!

P.S.: Im Grunde kann man den Rucksack in Ausnahmefällen abziehen… aber der Rest ist gesetzt und wird durch die ein oder andere Kleinigkeit täglich ergänzt ;-))

auch mal nett sein

Neulich war ich einkaufen. Ich hielt einer Frau die Tür auf. Nicht
das ich erwartet hätte das sie mir dafür um den Hals fällt. Die Geste
ist für mich selbstverständlich, aber sowas wie ein kleines „Danke“ oder
Kopfnicken oder ein kurzer Blick wären nett gewesen. Die Frau rämpelte
mich an und warf mir einen geringschätzigen Blick zu. Ich hab es nicht
verstanden. Im Grunde war das ganze keine große Sache, aber leider ein typisches Beispiel für die Stimmung vieler Menschen. Ist Freundlickeit etwa out?  Und wenn Freundlichkeit out ist, was ist dann in? Gelangweilt sein? Total ‚cool‘ erscheinen? hmmm.

Eine Freundin sagte mir neulich, sie habe Probleme sich in eine Gruppe zu integrieren, weil sei Angst davor habe, was die anderen über sie denken. Sie fühlt sich nicht angenimmen und macht das daran fest, dass sich kaum jemand mit ihr unterhält bzw. auf sie zugeht. Das brachte mich auf folgenden Gedanken. Zum einen dass unsere eigenen Ängest uns oft bremsen und uns nicht weiterbringen. Man bleibt irgendwann stehen.Vor Stillstand hab ich Angst. Zum anderen der Gedanke, dass wir oft ganz nachlässig mit unseren Mitmenschen umgehen. Wie eine kleine Geste oder eben eine fehlende Geste anderen den Tag verderben können. So wie mich diese kleine Begegnung mit dieser Frau beim Einkaufen animiert hat zu bloggen.

Klar man kann nicht immer auf alles und jeden Rücksicht nehmen, das sehe ich ein aber trotzdem- ist es denn zuviel verlangt, höflich zu sein? Und stört das nur mich?

Ein nettes Lächeln verstört zwar viele Menschen heut zu Tage- traurig genug- aber man sollte es trotzdem versuchen. In unserer Zeit rasen wir meist durch den Alltag, sind ständig in Eile. Soweit so gut. Aber bleibt da nicht ein Moment Zeit, um einfach mal „Hallo“ zu sagen?

Wie wäre es, einfach mal einen Tag lang lächeln? Oder eine Stunde mal darauf achten, wie wir uns anderen gegenüber verhalten. Das wünsche ich mir. Ehrlich jetzt! MEHR FREUNDLICHKEIT!

Live Selbstmord

Gestern Abend las ich folgenden tweet: „Teenager commits suicide live online while 1500 people watch Video Stream„. Zuerst dachte ich, es sei ein schlechter Scherz. Wer würde denn so weit gehen? Selbstmord, während jeder der will dabei zuschaut? Ich folgte dem angebenen Link und musste schockiert feststellen das es tatsächlich so passiert ist. Der 19 Jahre alte Abraham Biggs nahm am vergangenen Mittwoch, vor laufender Webcam, Tabletten. Er legte sich auf sein Bett und ca. 1500 Leute haben ihm via „lifecasting“ dabei zugesehen. Im Grunde unverantwortlich. Viele Zuschauer dachten es handle sich um einen Stunt, einen Scherz. Sie nahmen es nicht ernst, im Gegenteil, sie ermutigten ihn noch zu der Tat. Nur einer der Zuschauer alamierte letztlich die Polizei, die das Zimmer des jungen Mannes stürmte. Auch dies ist noch zu sehen, danach endet der Stream. Helfen konnten ihm die Polizisten nicht mehr. Abraham Biggs ist tot. Betroffenheit, auch in dem Forum, in dem er zuvor seinen Selbstmord angekündigt hat. Für mich fühlt sich das absurd und unglaublich an. Der 19-Jährige hatte zuvor eine Notiz hinterlassen, in der er seine Tat begründet. Er habe alle enttäuscht, er liebe ein Mädchen das zu gut für ihn sei. Schockierend genug. Doch ist dieser Fall nicht der Erste. Spiegel Online schreibt dazu unter anderem:

Der tragische Fall ist bei weitem nicht der erste seiner Art. Suizidverabredungen und Quasi-live-Dokumentationen echter Suizide gab es, seit Onlineforen Ende der achtziger Jahre erstmals populär wurden. Bereits 2003 gab es in den USA einen ersten Live-Selbstmord in einem multimedialen Chat-Forum, auch hier wurden Webcam-Bilder verbreitet. Im März 2007 erhängte sich ein 42 Jahre alter Brite vor laufender Webcam. In allen Fällen soll es Ermutigungen, Provokationen, aber auch Versuche der Zeugen gegeben haben, die Selbstmörder von ihrem Vorhaben abzubringen.

Das Viedeo wurde von den Website Betreibern umgehend gelöscht.

Ich bin geschockt. Vermutlich bin ich zu naiv, weil ich sowas nicht begreifen kann. Wenn das tatsächlich so ist bin ich fast schon froh darüber.

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Na jetzt aber

Vor einigen Monaten habe ich den Ersten „Blog“ Versuch gestartet. War nicht so gut! Aber in den letzten Wochen kam mir ungefähr 10000 Mal, bei verschiedensten Gelegenheiten der Gedanke: ich sollte bloggen! Und nun, nachdem ich mich in twitter verliebt hab aber zu oft feststellen muss, das ich im Grunde viel mehr sagen möchte, ist eines klar: ich will bloggen! Gesagt getan! Da bin ich also! Ich möchte Gedanken teilen und anregen, Inspirieren und neugierig machen, aber auch angeregt werden, neues erfahren, Impulse geben und annehmen. Manchmal auch einfach nur über die Absurditäten des Alltags berichten. Also: Willkommen Willkommen!

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